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Ticken wie die Kelten: Via Celtica

· 1 Bewertung · Themenweg · Bad Berleburg · geöffnet
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150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 12 14 Via Celtica Ankerpunkt 2 Wildwiese Via Celtica Ankerpunkt 3 Meisbachquelle Via Celtica Ankerpunk 4 Blick auf den Burgberg Via Celtica Ankerpunkt 5 Wachholderheide Café Hainbach Via Celtica Ankerpunkt 6 - Aussichtskanzel Edertal Via Celtica Ankerpunkt 7 - Ederbrücke Via Celtica Ankerpunkt 8 - Honert Via Celtica Ankerpunkt 9 - Dotzlarer Wehr

Die Via Celtica verspricht ein besonderes Erlebnis: Der Weg steht unter den Vorzeichen eines frühgeschichtlichen Volkes und seiner prägenden Kultur. Zentrales Thema ist die Welt der Kelten.

geöffnet
schwer
14,7 km
6:00 h
592 hm
592 hm

Die Via Celtica ist ein spiritueller Wanderweg. Spiritualität ist inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Viele Menschen suchen in der modernen Welt Orientierung, Rückzugsräume und Sinn. Stark vereinfacht steht Spiritualität für Sinnsuche.

Beeindruckende Naturphänomene wie eine bunte Blumenwiese, eine plätschernde Quelle, die quirlige Eder, majestätische Bäume, mystische Wälder und Felslandschaften mit hochragenden Klippen säumen als Ankerpunkte die anspruchsvolle Route.

Die Kelten lebten in Einklang mit der Natur und verehrten sie. Pflanzen nutzten sie als Heilmittel, Quellen und Felsen sahen sie als Kontaktstelle zur Anderswelt, mächtige Bäume deuteten sie als göttliche Symbole.

Primär geht es folglich nicht um ein Thema, das im Rahmen der Projektierung für eine lebhafte Diskussion sorgte: War Wittgenstein Teil der keltischen Kultur oder nur Kontaktzone? Gibt es konkrete Anhaltspunkte für Einflüsse der keltischen Kultur in Wittgenstein? Welche Regionen des Umfeldes sind definitiv als keltisch anzusprechen?

outdooractive.com User
Autor
Kathi Langer 
Aktualisierung: 11.10.2019

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
556 m
Tiefster Punkt
383 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Café Hainbach

Ausrüstung

Die Tour ist 14,5 Kilometer lang, die Zeitdauer beträgt etwa fünf bis sechs Stunden. Der Weg ist wegen der steilen Passagen und vielen Pfaden recht anspruchsvoll. Grundvoraussetzung sind eine gute Kondition, festes Schuhwerk und Trittsicherheit.

Rucksackverpflegung und ausreichend Wasser sind empfehlenswert.

Start

Parkplatz "Laubrother Straße" (Kulturhalle) Dotzlar (427 m)
Koordinaten:
Geographisch
51.018020, 8.413803
UTM
32U 458882 5651992

Ziel

Parkplatz "Laubrother Straße" (Kulturhalle) Dotzlar

Wegbeschreibung

Die Route startet in Dotzlar und führt uns rasch zu einer neu angelegten Blumenwiese. So oder  ähnlich müssen die Wiesen in keltischer Zeit ausgesehen haben. Die Wirtschaft basierte damals auf Ackerbau und Viehzucht.

Wir laufen bergauf zur Meisbach-Quelle. Die Verehrung von Quellen war früher auf der ganzen Welt verbreitet.

Nach kurzer Entfernung erblicken wir auf der gegenüberliegenden Seite den Burgberg, einen ebenmäßigen, ästhetisch „schönen“ Berg.

Auf der Höhe erreichen wir das Naturschutzgebiet „Großer Keller“. Auffallend sind die mächtigen Fichten mit mindestens zwei Kronen, die „Zwiesel“. Die Wacholderheide nebenan steht unter strengem Naturschutz. Der Wacholder war bei den Kelten eine wichtige Heilpflanze.

Von einer Aussichtskanzel genießen wir einen weiten Blick ins Edertal und die umlegende Berglandschaft.

Es geht bergab, wir gelangen zur Eder unterhalb der Brücke. Flüsse waren für die Kelten Symbole für den Kreislauf des Lebens.

Wir kommen nach kräftigem Anstieg in einen mystischen Eichenwald  der Honert, durchsetzt mit zahlreichen Felsklippen.

Nach erneutem Abstieg erreichen wir einen Höhepunkt der Tour am Dotzlarer Wehr. Gleich drei Naturphänomene, die bei den Kelten hohe Bedeutung hatten, sind hier versammelt: ein Fluss, eine in den Fluss ragende Felsbank und eine altehrwürdige Eiche.

Nach kurzem, kräftigem Anstieg nähern wir uns dem nächsten Aussichtsplatz. Wir erkennen den markanten pyramidenähnliche  Hohen Stift, über dem am Tag der Wintersonnenwende die Sonne aufgeht und links neben der Honert den Rammelsberg, über dem am Tag der Sommersonnenwende die Sonne erscheint.

Wir wandern zum nächsten Kraftplatz, einer weiteren Felsregion mit senkrechten Klippen und ausgedehnten Felsgeröllhalden.

Nach erneutem Aufstieg erreichen wir ein Wahrzeichen Dotzlars, den „Zollbaum“ und ein Gelände, auf dem im Rahmen eines Naturschutzprojektes Wacholder gepflanzt wurde.

Ziel der Wanderung ist die keltenzeitliche Burg, deren Relikte kaum auszumachen sind. Die Burg ist ein rätselhafter und geheimnisvoller Ort. Nach wie vor kann nur vermutet werden, welche Funktion die Anlage hatte.

Die Wanderung klingt aus. Wir überblicken zwei Drittel der Landschaft, die wir durchwandert haben. Zu erkennen ist der Bereich der Meisbach-Quelle, das Gelände des Naturschutzgebietes, das Edertal und die Honert. Nach kurzer Bergab-Strecke erreichen wir den Ausgangspunkt.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der deutschen Bahn über Siegen bis zum Bahnhof Bad Berleburg, dann ist das Umsteigen in den Bus R33 Richtung Dotzlar notwendig.

 

Homepage Deutsche Bahn

 

Fahrplan Regional Bus R33

 

Anfahrt

Mit dem PKW erreicht man Dotzlar von der Autobahn A45 Dortmund-Frankfurt Abfahrt Siegen und weiter über die Bundesstraßen B62 und B480.

 

Der Parkplatz "Laubrother Straße" liegt im Ortskern von Dotzlar. Aus Richtung Raumland kommend, biegt man im Ort Dotzlar links Richtung Kulturhalle ab. Nach ca. 400 m befindet sich der Parkplatz auf der rechten Seite.

Parken

Es sind genügen freie Parkplätze am Startpunkt vorhanden.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

2,0
(1)
Christof Benner
06.10.2019 · Community
Wirklich neu ist die Strecke nicht. Überwiegend verläuft der Weg auf den Wanderwegen "Bei de Hullerkeppe", Wittgensteiner Schieferpfad und Via Adrina. Hier wird die Werbetrommel sehr gerührt, man kann aber das Rad (Wanderwege) nicht neu erfinden.
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Gemacht am 05.10.2019

Fotos von anderen


Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
14,7 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
592 hm
Abstieg
592 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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