röhrender Hirsch

Tiere in der Natur


Der Rotmilan

Foto: pixabay

Mit einer Körperlänge von 60 bis 70 cm ist der Rotmilan etwas größer als ein Mäusebussard. Die Färbung ist überwiegend rot-bräunlich, der Kopf meist hellgrau.

Der Rotmilan ist ein Zugvogel, der als Kurzstreckenzieher den Winter über hauptsächlich in Spanien verbringt. Regelmäßig überwintern Vögel auch in Mitteleuropa, zum Beispiel in der Schweiz. In Nordrhein-Westfalen tritt er als seltener bis mittelhäufiger Brutvogel auf. Der Rotmilan besiedelt offene, reich gegliederte Landschaften mit Feldgehölzen und Wäldern. Zur Nahrungssuche werden Agrarflächen mit einem Nutzungsmosaik aus Wiesen und Äckern bevorzugt. Jagdreviere können eine Fläche von 15 km² beanspruchen.

Da etwa 65% des Weltbestandes vom Rotmilan in Deutschland vorkommt, trägt das Land Nordrhein-Westfalen eine besondere Verantwortung für den Schutz der Art. Der Gesamtbestand wird auf 920 bis 980 Brutpaare geschätzt (2016).


Bechsteinfledermaus

Foto: pixabay

Die Bechsteinfledermaus ist eine mittelgroße Fledermaus mit einer Körperlänge von 4,5 bis 5,5 cm und einem Gewicht von 7 bis 12 g. Die Ohren sind auffallend breit und lang, berühren sich aber nicht wie bei den Langohren in der Kopfmitte.  Er entspricht dem typischen trocknen „Rattern“ anderer Myotis-Arten, und kann daher leicht verwechselt werden.

Die Bechsteinfledermaus ist die am stärksten an den Lebensraum Wald gebundene einheimische Fledermausart. Als typische Waldfledermaus bevorzugt sie große, mehrschichtige, teilweise feuchte Laub- und Mischwälder mit einem hohen Altholzanteil. Die Männchen schlafen einzeln oder in kleinen Gruppen, oftmals in Spalten hinter abstehender Baumrinde. Ab August lösen sich die Wochenstuben wieder auf.

Verantwortlich für diesen Inhalt
BLB-Tourismus GmbH  Verifizierter Partner  Explorers Choice