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    Image BLB, Wiese Foto: BLB-Tourismus GmbH
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    Orangerie im Frühling Foto: CC BY, BLB-Tourismus GmbH
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    Spinnennetz Foto: BLB-Tourismus GmbH

Aktuelles

Neuigkeiten rund um Bad Berleburg



Premiumwanderweg

Foto: BLB-Tourismus GmbH

Die "Via Adrina" um Arfeld und Schwarzenau ist jetzt wieder begehbar. Der Weg wurde von umgestürzten Bäumen befreit und an zwei Stellen neu markiert.

 Der Premiumwanderweg „Via Adrina“ lädt auf gut 20 Kilometern dazu ein, rund um Schwarzenau und Arfeld zu wandern und dabei herrliche Aussichten und den Blick auf die Eder zu genießen. Wer nicht den gesamten Weg laufen möchte, kann die Tour auch in zwei jeweils zwölf Kilometer lange Etappen unterteilen.

 


Karla Leser gewinnt die virtuelle Ostereiersuche im Naturparadies

Foto: BLB-Tourismus GmbH

 

Mit kniffligen Rätselfragen aus der Region haben die Teilnehmer der virtuellen Ostereiersuche das heimische Naturparadies entdeckt. Der Jugendförderverein und die BLB-Tourismus GmbH hatten die Idee für das virtuelle Versteckspiel. Dabei mussten insgesamt zwölf Ostereier auf der Homepage entdeckt und die Fragen beantwortet werden. Jede richtige Antwort wurde mit einem Buchstaben belohnt und führte am Ende zum Lösungswort „Osterglocken“.

 

Das Ergebnis konnten die Teilnehmer via E-Mail oder per Postbrief einsenden. Besonders kreative Mitspieler haben die Lösung sogar gemalt. Beschenkt werden die Gewinner jetzt mit Gutscheinen aus dem Materialpool des Jugendfördervereins. Karla Leser aus Bad Berleburg hat das Lösungswort künstlerisch umgesetzt und gewinnt mit ihrem Bild den ersten Preis (Gutschein im Wert von 150,- Euro). Der zweite Preis (Gutschein 100,- Euro) geht an Amelie Bald aus Bad Berleburg. Über den dritten Preis (Gutschein 50,- Euro) können sich Esther und Sontje Bätzel in Arfeld freuen.

 

Der Jugendförderverein und die BLB-Tourismus GmbH gratulieren dem Sieger-Trio: „Sobald die Corona-Krise überstanden ist, können alle Gewinner die erfolgreiche Rätsel-Teilnahme mit Spielgeräten und Festzubehör aus dem Materialpool feiern.“

 


Erholungszentrum

Foto: BLB-Tourismus GmbH

Bad Berleburg.

„Uns geht es doch wirklich gut hier!“ oder „Wir leben dort, wo andere Urlaub machen!“ oder „Hier haben wir die Natur direkt vor der Haustür!“ – Sätze, die oft gesprochen wurden, aber gerade in der Corona-Krise eine besondere Bedeutung bekommen haben. Die großartige Landschaft und die herrlichen Wittgensteiner Wälder ermöglichen es den Bewohnern, diesen Naturraum zu nutzen und vor allem auch wertzuschätzen. Die BLB-Tourismus GmbH, die Wittgenstein Berleburg´sche Rentkammer und die Stadt Bad Berleburg treten gemeinsam für diese kostbaren Vorteile unserer Region und die positiven Seiten des Naturparadieses ein: „Das Erholungszentrum ´Wald´ ist ganzjährig geöffnet und sieben Tage in der Woche erreichbar. Der Eintritt ist kostenlos und die Landschaft ist frei zugänglich. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. In diesem einzigartigen Luxusgut findet sicherlich jeder kleine und große, junge und alte Besucher seinen persönlichen Naturplatz.“

Die Wittgensteiner Natur mit all ihren Facetten ist und bleibt ein echtes Paradies. Wanderer, Sportler, Familien, Spaziergänger, Mountainbiker – sie alle können sich hier frei bewegen und persönliche Landschafts-Momente erleben. Doch eines bitte nicht vergessen: Dieses Erholungszentrum ist in Wittgenstein meist in Privatbesitz oder gehört der Kommune. Die Besitzer leben vielleicht sogar vom Wald. Daran sollten die Besucher auch denken, wenn die Normalität wieder im Alltag eingekehrt ist.

Und klar ist auch – für die Nutzung des Erholungszentrums gibt es Regeln:

 

 

Respekt und Abstand bei Begegnungen mit Wild, deren Lebensraum der Wald ist!

Toleranz gegenüber den Menschen, die das Erholungszentrum zeitgleich besuchen!

Verständnis für kurzfristige Sperrungen, die meist forstwirtschaftliche Gründe haben!

Akzeptanz von Vorschriften, die Tiere und Pflanzen schützen!

Freundlichkeit gegenüber den Menschen, die im Wald arbeiten und davon leben!

Rücksicht auf die Umwelt im Umgang mit Müll!

Beachtung der Wegebeschilderung und der Wegeführung!

Verbot von Rauchen und Feuer im Wald!

Wertschätzung gegenüber Privatbesitzern und der Kommune, die die Natur pflegen!

Hinweise immer ernst nehmen und beachten!

Einhaltung der aktuellen Kontaktsperre sowie dem Mindestabstand von 1,50 Metern!

 

Einem faszinierenden Besuch im Erholungszentrum „Wald“ steht damit nichts mehr im Wege. Immer mit dem optimistischen und hoffnungsvollen Motto im Blick: „Uns geht es doch wirklich gut hier!“

 

Foto: privat

Das Ehepaar Isa und Klaus Volkmer aus Schwarzenau ist mitsamt Hund Paul und entsprechender Rucksackverpflegung gerne auf den heimischen Pfaden und den ausgezeichneten Premiumwegen unterwegs. Gemeinsam erleben sie dort grandiose Ausblicke von den Höhen und reizende Einblicke in die Täler. „Das Wandern ist unser Steckenpferd“, sagen die Volkmers und ergänzen: „Wir genießen die Natur und die dörfliche Idylle – das ist unsere Wittgensteiner Heimat!“ Es sei doch ein Riesenglück und ein Privileg, hier zu wohnen und auch in schwierigen Zeiten fast so weiterleben zu können wie vorher. Isa Volkmer: „Wir können einfach rausgehen und sind in der Natur. In unseren Wäldern trifft man nicht viele Leute und kann die geforderten Entfernungen problemlos einhalten.“ Zudem könne man Ruhe und Entschleunigung bewusst erfahren. „Die Natur ist unser größtes Hobby“, so Isa Volkmer.

 

Foto: privat

Die heimische Landschaft bietet nicht nur ideale Voraussetzungen für begeisterte Wanderer, sondern auch für aktive Sportler. Carsten Hennig und sein Sohn Max sind Triathleten und starten ihr Trainingsprogramm inklusive Berg- und Talvarianten fast täglich vor der Haustür in Bad Berleburg. Schwimmen, Radfahren und Laufen – das sind die Ausdauerdisziplinen der beiden Triathleten. „Wir entdecken immer wieder neue Wege in den Wäldern und laufen auch mal andere Touren. Das ist schon etwas anderes, als im Park einer Großstadt nur Runden zu joggen“, sagt Carsten Hennig. Die Lieblingsstrecke der beiden Sportler ist zweifelsohne das Truftetal. Hennig: „Dort kann man auch mal abends auf den letzten Drücker noch schön zehn Kilometer laufen.“ In dem naturnahen Tal schätze er besonders den Wechsel der Jahreszeiten und die Erlebnisse mit Wildtieren. „Wir haben hier noch vier Jahreszeiten und können diese auch sehr bewusst erleben“, so Hennig. Neulich erst habe er den Schwarzstorch gesehen und mit Begeisterung beobachtet.

 

Spannende Schnitzeljagd in der Natur

Foto: privat

Die Jahreszeiten verfolgen und den Wald als großen Spielplatz entdecken – das erfordert Neugier, Interesse und auch etwas Abenteuerspaß. Besonders Familien können sich von der Natur inspirieren lassen und Experimente in der Landschaft austesten. Kinder lernen mit Fichtenzapfen, Stöcken und Wasser fantasievoll zu spielen, während die Erwachsenen die digitale Ruhe fernab von Arbeitsstress und Alltagssorgen genießen können. Eine besondere Freizeit-Idee in Corona-Zeiten hatten kürzlich zwei Familien aus Wemlighausen. Familie Frettlöh und Familie Krupp wohnen in direkter Wald- und Wiesennähe und lediglich einen Steinwurf voneinander entfernt. Doch die beiden Jungs links der Straße und die beiden Jungs rechts der Straße dürfen sich ja derzeit nicht verabreden. Also haben die kreativen Köpfe kurzerhand eine Schnitzeljagd quer durch die Natur geplant, bei der aber die eine Familie auf keinen Fall der anderen Familie über den Weg läuft. Mehr als zehn knifflige Rätselaufgaben galt es zu lösen – beispielsweise unterschiedliche Blätter finden, eine bestimmte Strecke messen oder ein kleines Schiff aus dem bereitgelegten Papier falten. „Es hat von der Vorbereitung bis zur Schatzsuche wahnsinnig viel Spaß gemacht“, so das einstimmige Fazit aller Beteiligten: „Wir waren zusammen aber doch getrennt unterwegs.“ Zum Abschluss dieses Naturspiels haben sich die Freunde aus der Entfernung fröhlich gewunken und damit den nachbarschaftlichen Teamgeist gestärkt.

 


Foto: BLB-Tourismus GmbH

Künstlerische Landschafts-Aktion

Naturpark-Schüler gestalten die Brückenpfeiler an der „Via Celtica“

 

 

Arfeld.

Die „Via Celtica“ versteht sich als Laborweg. Der Premiumwanderweg mit seinen Pfaden rund um Arfeld und Dotzlar ist anspruchsvoll, zugleich aber auch spirituell und mystisch. Er lädt die Wanderer dazu ein, Natur und Landschaft bewusst zu erleben und aktiv zu gestalten.

 

Auf dieses gestalterische Experiment haben sich auch die Schülerinnen und Schüler der Bad Berleburger Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schule eingelassen. Zusammen mit der Kunstlehrerin Rita Grotmann erarbeiteten die Jugendlichen der Klassen 9 und 10 ein bemerkenswertes Projekt. Die Aufgabe: Gestaltung der Betonpfeiler an der Ederbrücke bei Arfeld. Im Kunstunterricht beschäftigten sich die Hauptschüler mehrere Wochen lang intensiv mit dem Thema und setzten sich mit dem vorgegebenen Spruch auseinander. Es wurden Ideen gesammelt, Entwürfe gestaltet, Schriftzüge kreiert und Farbbeispiele diskutiert. Der theoretischen Projektvorbereitung und deren Vorstellung bei der Schulleiterin und den außerschulischen Partnern in der Schule folgte dann die praktische Umsetzung in der Natur.

 

Während einer Projektwoche unter dem Motto „Meine Schule – meine Heimat“ haben die Jugendlichen die künstlerische Landschafts-Aktion in Angriff genommen. Unterstützt wurden die SchülerInnen und Frau Grotmann nun noch von Lehrerin Michaela Pöppel. Mit zahlreichen Pinseln und mehreren Farbtöpfen sowie viel Ehrgeiz und Phantasie werkelten sie tagelang an der Aufwertung des Mauerwerks. „Setz dich an den Fluss und sei einfach da. Das Lied des Wassers wird deine Sorgen aufnehmen und sie hinab zum Meer tragen“ – so steht es nun in geschwungenen Buchstaben an den Brückenpfeilern. Die triste, graue Betonfarbe ist Geschichte. Sanfte Blautöne bestimmen das Farbbild, symbolisieren die Wellen, harmonisieren mit der Umgebung während im Hintergrund die Eder entlang der „Via Celtica“ plätschert.

 

Die Schülerinnen und Schüler jedenfalls hat der Laborweg schon zu weiteren Ideen angespornt: Eine Bank könnten sie sich an ihrem Kunstobjekt an der Arfelder Brücke gut vorstellen, damit die Wanderer dort Rast machen und zur Ruhe kommen können. Und vielleicht noch ein bereitgestelltes Buch, in dem man mit einem Eintrag seine Sorgen einfach – wie der Spruch es vermittelt – in der Natur zurücklassen kann!

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