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Aktuelles

Neuigkeiten rund um Bad Berleburg

Der diesjährige Brotmarkt und auch die Bad Berleburger WeihnachtsZeitreise werden aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie abgesagt. Diese Entscheidung hat die große Veranstalterrunde nach Abstimmung mit allen Beteiligten getroffen.

 

Die beiden Märkte sollten am 4. Oktober sowie am dritten Advents-Wochenende dieses Jahres die Menschen nach Bad Berleburg locken. Doch angesichts neuer Verordnungen haben sich die Veranstalter dazu entschieden, die beiden traditionsreichen Feste abzusagen. „Das Wohl und die Gesundheit der Gäste und Besucher stehen bei all unseren Entscheidungen an oberster Stelle“, betont Bürgermeister Bernd Fuhrmann und sagt: „Die Corona-Pandemie ist nicht vorbei und wir möchten kein Risiko eingehen – auch mit Blick auf die zahlreichen Ehrenamtlichen, die die Veranstaltungen zu großen Teilen stemmen.“ Mit dem aktuellen Erlass der Landes NRW sind Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober 2020 untersagt, unter diese Vorgabe fällt auch der Brotmarkt.

 

„Wir werben für buntes Markttreiben, lebendiges Brauchtum und ein Erlebnis für die ganze Familie“, erklärt Andreas Bernshausen, Geschäftsführer der BLB-Tourismus GmbH. Doch an unbeschwerte Feste in dieser Größenordnung und dann auch noch mit Aktionen und Attraktionen – daran sei aktuell nicht zu denken. „Es ist natürlich schade, dass wir nicht gemeinsam die langen Traditionen feiern können. Aber in dieser Zeit zählen doch vielmehr Solidarität, Zusammenhalt und Vernunft“, sagt Klaus Daum als Vorsitzender des Heimatvereins für Landwirtschaft und Brauchtum.

 

Auch das Gremium zur WeihnachtsZeitreise hat sich die Entscheidung zur Absage nicht leicht gemacht. „Wir wissen nicht, was auf politischer Ebene für die Zeit nach dem 31. Oktober 2020 entschieden wird und wie sich die Corona-Lage dann darstellt. Der Planungszeitraum für eine Veranstaltung dieser Größenordnung wird immer enger. Angesichts neuer Auflagen und Verordnungen ist die Ausrichtung des Marktes einfach nicht realisierbar“, macht Holger Saßmannshausen als Vorsitzender des Jugendfördervereins deutlich. Außerdem erscheine die jährlich angestrebte Kostendeckung der Veranstaltung unter den aktuellen Rahmenbedingungen nur schwer erreichbar zu sein. „Dieses Risiko kann und will die ohnehin schon angeschlagene Jugendförderverein Veranstaltungs-GmbH nicht eingehen“, so Saßmannshausen weiter.

 

Unterstützt wird Saßmannshausen dabei vom großen Tross der Mitveranstalter. „Die Zeitreise hat eine bundesweite Strahlkraft“, erklärt Johannes Röhl, Direktor der Wittgenstein Berleburg´schen Rentkammer und ergänzt: „Wir geben ein klares Qualitätsversprechen für den Markt und das könnten wir in diesem Jahr nicht halten.“ Daher sei auch nicht an eine „abgespeckte“ Version der WeihnachtsZeitreise zu denken.

 

Die Veranstaltergemeinschaft aus Vereinen und Institutionen betont ausdrücklich, dass die Entscheidungen immer wieder diskutiert und neu bewertet wurden. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass neben dem eigentlichen Marktgeschehen auch weitere Faktoren zu beachten sind. Ein Beispiel dafür sind die verkaufsoffenen Sonntage der Bad Berleburger Einzelhändler, die ebenfalls davon betroffen sind. Die Stadtverwaltung plant aktuell, ersatzweise vier verkaufsoffene Sonntage von September bis Dezember zu ermöglichen, um die Kaufkraft und den Einzelhandel in der Stadt wieder zu stärken.

 

Der gemeinsame Appell der Veranstalter ist abschließend hoffnungsvoll: „Freuen wir uns doch einfach jetzt schon mit Vorsicht und Besonnenheit auf unsere beliebten Traditionsmärkte im nächsten Jahr.“



Erholungszentrum

Foto: BLB-Tourismus GmbH

Bad Berleburg.

„Uns geht es doch wirklich gut hier!“ oder „Wir leben dort, wo andere Urlaub machen!“ oder „Hier haben wir die Natur direkt vor der Haustür!“ – Sätze, die oft gesprochen wurden, aber gerade in der Corona-Krise eine besondere Bedeutung bekommen haben. Die großartige Landschaft und die herrlichen Wittgensteiner Wälder ermöglichen es den Bewohnern, diesen Naturraum zu nutzen und vor allem auch wertzuschätzen. Die BLB-Tourismus GmbH, die Wittgenstein Berleburg´sche Rentkammer und die Stadt Bad Berleburg treten gemeinsam für diese kostbaren Vorteile unserer Region und die positiven Seiten des Naturparadieses ein: „Das Erholungszentrum ´Wald´ ist ganzjährig geöffnet und sieben Tage in der Woche erreichbar. Der Eintritt ist kostenlos und die Landschaft ist frei zugänglich. Eine Altersbeschränkung gibt es nicht. In diesem einzigartigen Luxusgut findet sicherlich jeder kleine und große, junge und alte Besucher seinen persönlichen Naturplatz.“

Die Wittgensteiner Natur mit all ihren Facetten ist und bleibt ein echtes Paradies. Wanderer, Sportler, Familien, Spaziergänger, Mountainbiker – sie alle können sich hier frei bewegen und persönliche Landschafts-Momente erleben. Doch eines bitte nicht vergessen: Dieses Erholungszentrum ist in Wittgenstein meist in Privatbesitz oder gehört der Kommune. Die Besitzer leben vielleicht sogar vom Wald. Daran sollten die Besucher auch denken, wenn die Normalität wieder im Alltag eingekehrt ist.

Und klar ist auch – für die Nutzung des Erholungszentrums gibt es Regeln:

 

 

Respekt und Abstand bei Begegnungen mit Wild, deren Lebensraum der Wald ist!

Toleranz gegenüber den Menschen, die das Erholungszentrum zeitgleich besuchen!

Verständnis für kurzfristige Sperrungen, die meist forstwirtschaftliche Gründe haben!

Akzeptanz von Vorschriften, die Tiere und Pflanzen schützen!

Freundlichkeit gegenüber den Menschen, die im Wald arbeiten und davon leben!

Rücksicht auf die Umwelt im Umgang mit Müll!

Beachtung der Wegebeschilderung und der Wegeführung!

Verbot von Rauchen und Feuer im Wald!

Wertschätzung gegenüber Privatbesitzern und der Kommune, die die Natur pflegen!

Hinweise immer ernst nehmen und beachten!

Einhaltung der aktuellen Kontaktsperre sowie dem Mindestabstand von 1,50 Metern!

 

Einem faszinierenden Besuch im Erholungszentrum „Wald“ steht damit nichts mehr im Wege. Immer mit dem optimistischen und hoffnungsvollen Motto im Blick: „Uns geht es doch wirklich gut hier!“

 

Foto: privat

Das Ehepaar Isa und Klaus Volkmer aus Schwarzenau ist mitsamt Hund Paul und entsprechender Rucksackverpflegung gerne auf den heimischen Pfaden und den ausgezeichneten Premiumwegen unterwegs. Gemeinsam erleben sie dort grandiose Ausblicke von den Höhen und reizende Einblicke in die Täler. „Das Wandern ist unser Steckenpferd“, sagen die Volkmers und ergänzen: „Wir genießen die Natur und die dörfliche Idylle – das ist unsere Wittgensteiner Heimat!“ Es sei doch ein Riesenglück und ein Privileg, hier zu wohnen und auch in schwierigen Zeiten fast so weiterleben zu können wie vorher. Isa Volkmer: „Wir können einfach rausgehen und sind in der Natur. In unseren Wäldern trifft man nicht viele Leute und kann die geforderten Entfernungen problemlos einhalten.“ Zudem könne man Ruhe und Entschleunigung bewusst erfahren. „Die Natur ist unser größtes Hobby“, so Isa Volkmer.

 

Foto: privat

Die heimische Landschaft bietet nicht nur ideale Voraussetzungen für begeisterte Wanderer, sondern auch für aktive Sportler. Carsten Hennig und sein Sohn Max sind Triathleten und starten ihr Trainingsprogramm inklusive Berg- und Talvarianten fast täglich vor der Haustür in Bad Berleburg. Schwimmen, Radfahren und Laufen – das sind die Ausdauerdisziplinen der beiden Triathleten. „Wir entdecken immer wieder neue Wege in den Wäldern und laufen auch mal andere Touren. Das ist schon etwas anderes, als im Park einer Großstadt nur Runden zu joggen“, sagt Carsten Hennig. Die Lieblingsstrecke der beiden Sportler ist zweifelsohne das Truftetal. Hennig: „Dort kann man auch mal abends auf den letzten Drücker noch schön zehn Kilometer laufen.“ In dem naturnahen Tal schätze er besonders den Wechsel der Jahreszeiten und die Erlebnisse mit Wildtieren. „Wir haben hier noch vier Jahreszeiten und können diese auch sehr bewusst erleben“, so Hennig. Neulich erst habe er den Schwarzstorch gesehen und mit Begeisterung beobachtet.

 

Spannende Schnitzeljagd in der Natur

Foto: privat

Die Jahreszeiten verfolgen und den Wald als großen Spielplatz entdecken – das erfordert Neugier, Interesse und auch etwas Abenteuerspaß. Besonders Familien können sich von der Natur inspirieren lassen und Experimente in der Landschaft austesten. Kinder lernen mit Fichtenzapfen, Stöcken und Wasser fantasievoll zu spielen, während die Erwachsenen die digitale Ruhe fernab von Arbeitsstress und Alltagssorgen genießen können. Eine besondere Freizeit-Idee in Corona-Zeiten hatten kürzlich zwei Familien aus Wemlighausen. Familie Frettlöh und Familie Krupp wohnen in direkter Wald- und Wiesennähe und lediglich einen Steinwurf voneinander entfernt. Doch die beiden Jungs links der Straße und die beiden Jungs rechts der Straße dürfen sich ja derzeit nicht verabreden. Also haben die kreativen Köpfe kurzerhand eine Schnitzeljagd quer durch die Natur geplant, bei der aber die eine Familie auf keinen Fall der anderen Familie über den Weg läuft. Mehr als zehn knifflige Rätselaufgaben galt es zu lösen – beispielsweise unterschiedliche Blätter finden, eine bestimmte Strecke messen oder ein kleines Schiff aus dem bereitgelegten Papier falten. „Es hat von der Vorbereitung bis zur Schatzsuche wahnsinnig viel Spaß gemacht“, so das einstimmige Fazit aller Beteiligten: „Wir waren zusammen aber doch getrennt unterwegs.“ Zum Abschluss dieses Naturspiels haben sich die Freunde aus der Entfernung fröhlich gewunken und damit den nachbarschaftlichen Teamgeist gestärkt.

 

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